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"Non osservo le cose in se stesse ma le relazioni fra le cose." Julia Bornefeld

 

Paradigma nasce come principio per investigare e rappresentare il mondo complesso delle relazioni interpersonali.

Sono infatti le dinamiche relazionali, che si modificano continuamente, influenzate dai mutamenti storico - economici e dalle rivoluzioni tecnologiche, ad interessare Julia Bornefeld fino a divenire motivo di indagine, ed esito infine, della mostra che si inaugura il 24 settembre alle ore 18.30 alla galleria Antonella Cattani contemporary art.   

 

A segnare un nuovo percorso dell'artista germanica sono le diciotto opere inedite in esposizione che si presentano come sistemi aperti e mutevoli.

Accanto alle tele dipinte con l'inchiostro, incontriamo le sculture dall'esile ma solida struttura in acciaio che supporta un numero infinito di strips e fili in gomma.

 

Da sempre Bornefeld crea opere fortemente tattili facendo emergere, come in questo caso, la magia di materiali poveri che conservano la memoria di una vita passata.

Così la scelta di impiegare un materiale duttile, recuperato da pneumatici e camere d'aria, che esprime con efficacia tensioni ed intrecci in un pattern irripetibile.

 

24 settembre 2015 - 17 novembre 2015

DEU

 

Ich betrachte nicht die einzelnen Dinge für sich selbst, sondern die Beziehungen zwischen den Dingen. - Julia Bornefeld

Paradigma entsteht als grundsätzliches Verfahren, nach dem die komplexe Welt der zwischenmenschlichen Beziehungen erforscht und dargestellt werden kann.

 

 

Denn Julia Bornefeld interessiert sich für die ständig wechselnden, von historischen und wirtschaftlichen Veränderungen und technologischen Umwälzungen beeinflussten Beziehungsdynamiken, die zum Ausgangspunkt und Beweggrund ihrer Recherche werden.

Deren Ergebnisse sind in der Ausstellung zu sehen, die am 24. September um 18.30 Uhr in der Galerie Antonella Cattani contemporary art eröffnet wird.

 

Die achtzehn bisher nicht gezeigten Werke präsentieren sich als offene, wandelbare Systeme und bezeichnen einen neuen Weg, den die deutsche Künstlerin mit dieser Ausstellung einschlägt.

Neben den mit Tusche bemalten Leinwänden begegnen wir dünnen, aber soliden Eisenskulpturen, die mit unzähligen Streifen und Bändern aus Gummi bezogen sind. Seit jeher kreiert Bornefeld betont taktile Werke, durch die sie wie auch in diesem Fall, die Faszination bescheidener Materialien hervorhebt, in denen die Erinnerung an gelebtes Leben aufbewahrt wird.

 

So fällt die Wahl auf ein flexibles Material, das aus Gummireifen und Luftschläuchen gewonnen wird und alle Spannungen und Verflechtungen in einem unnachahmlichen Pattern ausdrucksvoll wiedergeben kann.