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In questa occasione Frangi riflette su delle immagini botaniche e su delle forme di foglie nere che diventano ombre della nostra fantasia , disegna un nuovo capitolo nella sua storia anomala nel panorama contemporaneo. Ogni sua mostra rappresenta un pezzo di un puzzle che l’artista va componendo , in cui uno dopo l’altro va ad aggiungere il pezzo mancante.

 

Questa volta il pezzo mancante è composto da tre opere sofisticate, sono lavori nuovi, mai prima visti e creati appositamente per lo spazio suggestivo di Antonella Cattani.

 

Il visitatore può girarci intorno e scoprire anche il recto di un verso , ma qual è il recto e qual è il verso ? sono quadri o sono sculture ? sono paraventi composti da tele sollevate dal pavimento o sono quadri che si possono appendere al muro? Frangi offre più opportunità d’uso della sua opera , si tratta infatti di polittici autoportanti che vivono nello spazio della galleria come presenze che ricostruiscono un fantastico giardino d’inverno. Siamo in una stanza chiusa ma Frangi ci vuole portare di fuori, Frangi ci conduce in un posto nuovo ,inventato dalla sua fantasia che non conoscevamo ma ci fa stare bene.

 

La riflessione dell’artista milanese dopo Nobu at elba a Villa Panza , Il richiamo della foresta del Palazzo delle Stelline e i suoi famosi View - master di duchampiana memoria segue l’idea di opera totale , in cui la sua pittura vive ed è e saltata nella sua dimensione poetica dalla capacità di interferire e di dialogare con lo spazio circostante E’ proprio questo corto circuito che rende il lavoro di Giovanni Frangi assolutamente particolare e innovativo, una delle motivazioni per cui è stato inserito tra i pochi artisti italiani nel volume edito da Skira, dedicato all’arte del primo decennio di questo secolo Duemila e oltre , tendenze della contemporaneità.

 

29 ottobre - 30 dicembre 2010

 

Catalogo della mostra con testo a cura di Walter Guadagnini.

DEU

 

Giovanni Frangi ( Mailand, 1959 ) präsentiert am 29. Oktober RING-A-RING-O’ ROSES bei Antonella Cattani contemporary art in Bozen. Damit kehrt er in die Bozner Galerie zurück, in der er im Vorjahr PASADENA gezeigt hat, einen Zyklus von dreißig Karborundum-Radierungen, zu dem ihn der Huntington Botanical Garden inspiriert hatte.

 

Der italienische Künstler, der zu den bedeutendsten seiner Generation zählt, hat vor kurzem eine Sonderausstellung im Mart Rovereto beendet, bei der das drei mal dreieinhalb Meter große Gemälde Giardini Pubblici samt allen vorbereitenden und dem abgeschlossenen Bild nachfolgenden Skizzen zu sehen war – ein Beitrag, der in gewisser Weise konzeptuell die Reflexion über die eigene Arbeit darstellt.

 

Auch bei seiner neuen Ausstellung denkt Frangi über botanische Vorlagen und Formen schwarzer Blätter nach, die zu Schatten unserer Phantasie mutieren, und entwirft ein neues Kapitel seiner innerhalb des zeitgenössischen Kunstpanoramas außergewöhnlichen Geschichte. Jede einzelne seiner Ausstellungen spielt die Rolle eines Teilstücks in dem Puzzle, das der Künstler zusammensetzt und dem er ein Stück nach dem anderen hinzufügt.

Diesmal besteht das fehlende Stück aus drei ausgefeilten Werken. Sie sind neu, noch nie gezeigt und eigens für Antonella Cattanis suggestiven Schauraum kreiert worden.

Die Besucher/innen können sie rundum besichtigen und daher auch die zu einer Vorderseite gehörende Rückseite entdecken, nur: Welche ist die Rück-, welche die Vorderseite? Sind es Bilder oder Skulpturen? Sind es Paravents aus vom Boden abgehobenen Leinwänden oder Bilder, die man auch an die Wand hängen kann? Frangi bietet mehrere Verwendungsmöglichkeiten seines Werks, denn es handelt sich um selbsttragende Polyptichen, die durch ihre Präsenz im Galerieraum einen

 

phantastischen Wintergarten nachbauen. Wir befinden uns im geschlossenen Raum, doch Frangi will uns ins Freie führen, Frangi will uns an einen neuen Ort entführen, der seiner Phantasie entspringt, der uns unbekannt ist, an dem wir uns jedoch wohlfühlen.

Nach Nobu at elba in der Villa Panza, Il richiamo della foresta im Palazzo delle Stelline und seinen berühmten View - masters im Anklang an Duchamp steuert der Künstler aus Mailand mit verstärktem Elan auf seine Vorstellung von einem Gesamtkunstwerks zu, in der seine Malerei lebt und sich entfaltet, in ihrer poetischen Dimension gefestigt durch die Fähigkeit,

mit dem Umraum in Beziehung und in Dialog zu treten. Gerade dieser „Kurzschluss“ lässt Giovanni Frangis Arbeit so völlig eigenständig und innovativ erscheinen, dass er unter die wenigen italienischen Künstler aufgenommen wurde, die der Skira-Verlag der Kunst des ersten Jahrzehnts dieses neuen Jahrhunderts gewidmet hat: Duemila e oltre , tendenze della contemporaneità.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Walter Guadagnini.